| 3D-NT:
Montage des Sicherheits-Schalters |
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Als Beispiel zur Montage des FET Sicherheitsschalters (von www.helitron.de)
am 3D-NT soll dieser
Bildbericht dienen. Es gibt sich noch viele andere Möglichkeiten, so sieht
meine Lösung aus:
(weitere Infos zu dem Schalter auf diesem
Link, Rubrik "Stromversorgung)
(Montage am Millennium auf diesem
Link)
Der FET-Sicherheitsschalter wurde zuerst für den 3D-NT konstruiert. Kein
Wunder also, dass er hier leicht hineinpasst. Er ist für die Montage in einem
freien Servoausschnitt vorgesehen. Gegenüber des Heckservos befindet sich beim
3D-NT ein freier Ausschnitt. Hier montieren wir den Schalter.
Vorbereitung:
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Vor der Montage umwickle ich alle drei Kabel des Schalters
gemeinsam mit einer (nicht allzu dicken) Kabelspirale. Die Windungen der
Spirale werden sehr eng, Windung an Windung gelegt. Die Kabel werden bis
zu ungefähr 3/4 der Gesamtlänge umwickelt. Das Ende der Spirale am
Schalter wird mit einem Kabelbinder fixiert damit es sich nicht von selbst
abwickeln kann. |
| Weiters ist es ratsam das Resorohr abzunehmen.
Dank der Clips- und Federnbefestigung geht das sehr einfach und man kommt
besser an die Schrauben zur Befestigung des Schalters heran. In den
Bildern hatte ich das Resorohr noch nicht abmontiert, bin aber bald
draufgekommen, dass es wesentlich günstiger ist es abzunehmen.
Die JR-Stecker verklebt man mit etwas Tesaband. Man fädelt die Kabel
durch meist fettige Teile des Hubschraubers. Durch das Tesaband kann kein
Öl in die Kontakte kommen.
Montage:
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Dann wird der Schalter von außen an die Seitenwand
montiert. Dazu werden die umwickelten Kabel durch den Servoausschnitt
gesteckt und zwar so, dass sie nach hinten und unten herausschauen. |
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In einem engen Bogen führe ich die umwickelten Kabel dann
neben dem Heckrohr und der Seitenwand, zwischen den beiden
Heckrohrbefestigungen hinauf zur Elektronikplattform. |
| Jetzt wird der Schalter an den Seitenteilen
festgeschraubt. Je nach Hubschrauber benötigt man dazu andere Schrauben.
Beim 3D-NT passen M3x12 Schrauben (wegen des besseren Aussehens nehme ich
schwarze Inbusschrauben). Als Mutter verwende ich Stoppmuttern, die ich
zusätzlich mit Sicherungslack benetze, doppelt hält besser. Wenn man
will, kann man in die Gummitüllen noch Hohlnieten stecken (so ähnlich
wie bei Servos), das muss aber nicht sein. Ich hatte noch einige Nieten
herumliegen und habe sie verwendet. Unter den Schraubenkopf legt man noch
eine Beilagscheibe.
Die zwei Muttern hinter den Kufen lassen sich nur mit einer langen,
gekrümmten Spitzzange halten. Ohne Zange hat man wenig Chancen an die
Schrauben heranzukommen und muss unter Umständen die Kufenplatte
abnehmen. Wer eine ruhige Hand hat, kann sich auch ein kleines Stück
doppelseitiges Klebeband auf den linken Zeigefinger kleben, darauf die
Mutter setzen und sie so zur Schraube führen. Aber mit einer geeigneten
Zange geht es immer noch am besten. |
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Das Bild zeigt den fertig montierten Schalter von unten. Man
kann jetzt prüfen, dass die Kabel sauber liegen und mit keinen
beweglichen Teilen in Berührung kommen können. |
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Hier ein Bild von oben auf die Elektronikplattform. Die
Kabel vom Schalter kommen herauf, das Akkukabel geht weiter nach vorne
(mit roten Strichen gekennzeichnet), die beiden JR Kabel liegen unsichtbar
am Rand unter dem Schaumstoff. Für das Akkukabel wird man vermutlich eine
Lötverbindung machen, dabei verwendet man Schrumpfschlauch zum Schutz der
Lötstelle. Wer will kann natürlich auch einen Stecker zwischen Schalter
und Akku montieren, was ich aber nicht so gerne mache, da jeder Stecker
auch Kontaktprobleme haben kann, vor allem in öligen Umgebungen. |
Inbetriebnahme:
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Wie schon im Handbuch des Schalters beschrieben, steckt man den Empfänger
zuerst noch nicht ein um vorher alles genau zu prüfen. Sobald der Akku
angeschlossen ist, schaltet man ein und die rote LED am Schalter leuchtet. Der
Akku ist also korrekt angeschlossen. Wer ein Voltmeter hat, kann jetzt noch die
Spannung an den beiden JR Steckern prüfen. Danach steckt man den Empfänger an,
fertig. |
Noch ein Hinweis zum Ladekabel:
Der Schalter bietet eine Hochstrom-MPX Buchse für den Anschluss des
Ladekabels. Diese MPX Buchse ist direkt mit dem Akku verbunden (also nicht über
den Schalter). Dadurch kann der Akku direkt und mit hohem Strom geladen werden.
Die übliche Begrenzung auf 1 Ampere, wie sie bei einfachen Schaltern notwendig
ist, entfällt hier.
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Wenn man kräftige Akkus verwendet (z.B. RC2400) so kann
man mit dem vollen Strom des Computerladers, also meist 5 oder 8 Ampere, laden
(je nach Ladegerät). Computerladegeräte messen die Akkuspannung um zu erkennen
wann der Akku voll ist. Bei sehr hohen Ladeströmen ist der Querschnitt des
Ladekabels von großer Bedeutung, da ein zu kleiner Querschnitt einen
Spannungsabfall verursacht. Wenn man will, dass der Computerlader die
Akkuspannung korrekt messen kann, so muss das Ladekabel möglichst dick sein.
Als Mindestquerschnitt würde ich 2,5qmm empfehlen. Mit diesem Querschnitt gibt
es schöne rote und schwarze Silikonkabel, welche sich bestens eignen. Dicke
Lautsprecherkabel aus dem Baumarkt sind ebenfalls geeignet. |