| Diverse Tips zum LOGO | ![]() |
Genau 2 Monate haben mich Funkstörungen gequält und mir das Leben schwer gemacht. Dank der technischen Unterstützung von Jürgen, einem LOGO Piloten, konnte ich alle notwendigen Maßnahmen einbauen. Die ersten störungsfreien Flüge konnte ich erst machen, nachdem ich folgendes durchgeführt hatte:
1. Änderung der Anordnung der Elektronik
2. Kürzen der Motorleitungen
Kontronikmotoren und -regler haben schön aussehende Stecker an den Motorleitungen. Kann man denn sowas professionell aussehendes überhaupt antasten ? Man muß ! Ich habe die Leitungen also abgezwickt und so kurz wie möglich wieder zusammengelötet und mit Schrumpfschlauch gesichert. Wieder eine störende 'Antenne' weniger. (siehe Bild oben).
3. Verlegung der Antenne
Zu diesem Thema gibt es viele Tips. Ich habe mich an Jürgen's Anordnung gehalten. Die Antene geht (wie beim Logo vorgesehen) durch ein Röhrchen am Kufenbügel entlang. Das Röhrchen steht dann noch ca. 15cm über. Das freie Ende des Antennendrahtes hängt dann frei herunter.
Ganz glücklich bin ich damit noch nicht. Wenn jemand Rückenfliegen könnte, dann würde der Antennendraht in die Rotorblätter hängen.
4. Der Kabelbaum
Um die Leitungen möglichst weit vom Motor wegzubekommen, habe ich einen eigenen Kabelbaum angefertigt. Dazu mußten die Servokabel teilweise um bis zu 10cm verlängert werden. Wie im Bild zu sehen, gehen alle Kabel jetzt in einem Strang an den rechten Kufen entlang nach vorne. An der linken Chassis-Seite befindet sich nichts, außer dem Motorkabel welches zum Empfänger geht. Damit sind alle kritischen Abstände so optimal wie möglich. Es war schon eine Überwindung die Servokabel einfach durchzuzwicken, aber es mußte sein. Jedenfalls läuft der LOGO seitdem störungsfrei.
Da es ziemlich mühsam ist die Übersetzung des LOGO Getriebes zu ermitteln, habe ich mir die Arbeit gemacht und die Zähne abgezählt.
Die Zähnezahlen sind:
Motor: 22
Plastikzahnrad: 54
Metallzahnrad: 10
Glockenzahnrad: 40
Die Übersetzung ist somit ca. 1 : 9,82.