| Diverse Tipps | ![]() |
Hier finden Sie in ungeordneter Reihenfolge Tipps die ich von anderen Piloten bekommen oder auf anderen Webseiten gefunden oder selbst herausgefunden habe.
Reparatur der ECO
Taumelscheibe
Schwache Motorleistung
Einbau des
Pitch - Kompensators
Tipps zu Vibrationen
Reparatur des ECO Heckrohrs
Reparatur der ECO Taumelscheibe
Arbeiten an sicherheitsrelevanten Teilen erfordern handwerkliche Erfahrung und Kenntnisse über den Umgang mit dem Modellhelikopter. Es muss jeder selbstverantwortlich für sich entscheiden ob er das folgende machen kann. Die folgenden Hinweise sind daher nur als mein Arbeitsbericht zu sehen und keinesfalls als Anleitung zum Nachmachen zu verstehen.
Die ungenaue Reparatur der Taumelscheibe kann zu Vibrationen des Rotorkopfes führen. Daher immer perfekt und genau arbeiten !
Die Zapfen der Kugelgelenke der Taumelscheibe sind leider das schwächste (und teuerste) Glied in der Kette zu den Rotorblättern. Bei den meisten Bodenberührungen brechen diese Zapfen daher ab. Um Kosten zu sparen ersetze ich abgebrochene Zapfen durch Metall-Kugelgelenke :
Andere Hinweise zu diesem Thema findet man auch auf http://www.ulrich-roehr.de/
seit langem habe ich mit der Motorleistung zu kämpfen. Inzwischen habe ich die Ursachen herausgefunden. Es war eine Kombination verschiedener Probleme. Wenn, so wie bei mir, alle folgenden Probleme zusammenkommen, bringt man den Heli kaum mehr vom Boden weg und wundert sich was da los ist (da man im ersten Moment nichts davon sieht):
Sicher werden die meisten schon gemerkt haben, dass die Hebel des Pitchkompensators an den Kugelpfannen anstoßen. Durch leichtes Verbiegen der Gewindestangen kann man das zwar verbessern, aber wer verbiegt so etwas schon gerne ?
Zufälligerweise habe ich einmal den Pitchkompensator genau seitenverkehrt (gegenüber der Bauanleitung) montiert, bin damit viele Stunden geflogen und habe es erst dann gemerkt. Der Hebeleffekt ist genau der gleiche, daher funktioniert es auch. Nur sind die Gestänge so viel besser angeordnet, sodass fast nichts mehr an den Kugelpfannen anstößt.
Hier ein Bild dieser Anordnung (mit Ikarus- ALU Pitchkompensator):
Vibrationen können zwei Ursachen haben:
1. Unwuchten von drehenden Teilen
2. Resonanzen
Zum Auswuchten der Rotorblätter und ähnlichem wird viel geschrieben. Aber zum Thema Resonanzen findet man praktisch nichts. Und gerade diese können einen zur Verzweiflung bringen, da man die Ursachen schlecht erkennen kann.
Resonanzen verstärken die immer vorhandenen Restunwuchten. Das kann (muss aber nicht) so stark sein, dass der Hubi richtiggehend herumgeschüttelt wird. Die Ursache von Resonanzen sind biegsame oder wegstehende Teile des Chassis, zu weich gelagerte Einbauten und alle anderen Teile des Hubis die nicht starr sondern weich oder gummiartig befestigt sind. Diese Teile fangen bei bestimmten Vibrationsfrequenzen zu wackeln an. Jeder wird schon gesehen haben, dass der Hubi bei ganz bestimmten Rotordrehzahlen zum Schütteln neigt. Meist ist das die Eigenresonanz des kompletten Chassis und ungefährlich, da sie bei normalen Drehzahlen wieder verschwindet.
Speziell der ECO hat einige konstruktionsbedingte Resonanzstellen. Die wichtigste ist im folgenden beschrieben:
Als Abhilfe habe ich folgende Maßnahmen angewandt und damit eine völlige Vibrationsfreiheit erreicht:
* Ausreichendes Zahnradspiel
* Auf dem Vorbau oben nichts montieren (Das obige Bild zeigt die falsche Montage oben am
Vorbau)
* Den Kreisel möglichst hinter der Rotorwelle montieren, den Motorregler hinunter, direkt
auf die Motorplatte versetzen.
* Die beiden Chassishälften zwischen der Rotorwelle und dem Motor durch ein Stück
Plastik oder Holz fest verbinden.
Wie gesagt, wenn man Glück hat, so liegen die Resonanzfrequenzen in unkritischen Bereichen und sind kein Problem. Aber mit jeder kleinsten Veränderung kann sich das ändern.
Der folgende Tipp erreichte mich von Ralph:
Ich habe im Baumarkt einen Satz Steinbohrer in 50, cm Länge gekauft. ( Sonderpreis von 12 - 22 mm 10DM). Jetzt wird der Bohrer falsch herum in einen Schraubstock gespannt. Danach kann das defekte Heckrohr bis zur Stelle des Knickes auf den Bohrer gezogen werden.Jetzt kann man mit einem kleinen Hammer das Rohr vorsichtig in die richtige Form dengeln. Gleichzeitig ziehe ich das Rohr weiter über die schadhafte Stelle. Bei normal verbogenen Rohren ist so das Rohr innerhalb 5 Minuten wieder exakt gerade. Sollte das Rohr an der oder den Knickstellen gerissen sein, habe ich folgende Vorgehensweise: Nach dem gerade dengeln nehme ich von einem alten Hockrohr ca. 6 cm Rohr und schneide es längst durch. Danach schiebe ich des 6 cm Stück über das defekte Rohr und verklebe es mit 5 Min Epoxi. Jetzt kommt noch ein Stück 10 cm Kabelschrumpfschlauch über die defekte Stelle und fertig. Hält bombenfest und ist preiswert